Sozioland
Über die Sozioland-Plattform werden Teilnehmer für Umfragen rund um Kultur, Politik, Sport und Gesellschaft rekrutiert. Einmal in der Woche werden diese Teilnehmer bei www.sozioland.de zu neuen Umfragen eingeladen.
Sozioland ist dabei ein sehr aktives Projekt: Über verschiedene Brennpunkt- Umfragen zu verschiedenen Themenbereichen wird versucht, zum einen die Zahl der Nutzer zu erhöhen, und zum anderen sie aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu rekrutieren.
Mittlerweile sind bei sozioland.de knapp 50.000 Personen registriert. Teilnehmern am UniPark-Programm bieten wir an, sozioland.de-Mitglieder für die eigenen Umfragen einzuladen. Über den Online-Access-Pool können Sie auf besonderen Antrag hin Befragungsteilnehmer für empirische Studien rekrutieren.
Hier finden Sie das Anmeldeformular.
Unipark-Panelstudien mit Sozioland
September 2008:
Der erste Eindruck zählt? Abbrecherquoten in Online-Studien in Bezug auf Anonymität und Datenschutz
1) Methodische Fragestellung
Sind Datenschutz- und Anonymitätszusicherungen in Online-Studien ausschlaggebend für eine Teilnahme beziehungsweise für einen Abbruch? Unsere Studie ist ein 2 x 4 Design. Der "Herausgeber", der dem Teilnehmer durch das Logo und in der Startseite präsentiert wird, ist entweder die Universität Bonn oder das fiktive Marktforschungsinstitut AOW aus Bonn. In den 4 Bedingungen variieren wir die Form, in der die Datenschutzerklärung präsentiert wird: ausführlich, kurz, gar nicht, ausführlicher Text mit kurzer DS-Eklärung (In vergangenen Studien - vgl. Witzki & Kramer, 2008 - war zu beobachten, dass einige Personen bei der ausführlichen Datenschutzerklärung die Befragung abgebrochen haben. Die Interpretation war, dass gerade durch die ausführliche Darstellung das Misstrauen der Teilnehmer erst geweckt wurde. Es könnte aber auch sein, dass die ausführliche Erklärung einfach zu lang war. Dies wollen wir mit der Bedingung "ausführlicher Text mit kurzer DS-Erklärung" testen). Die Datenschutzerklärung und das Logo befinden sich jeweils auf der Startseite der Befragung. Insgesamt gibt es also 8 verschiedene Startseiten, von denen eine den Teilnehmern randomisiert präsentiert wird. Am Ende der Seite gibt es einen Abbruchbutton, der zum Ende des Fragebogens führt. Bricht ein Teilnehmer die Befragung bereits nach der Startseite ab, wird er noch nach der Ursache des Abbruchs gefragt (keine Lust/ Zeit, technische Probleme/ Ich halte diese Befragung nicht für seriös/ ich habe Bedenken bezüglich des Datenschutzes). Hypothese: Die Startseite entscheidet über Abbruch oder Fortführung der Befragung.
Am Ende der Befragung (nach dem inhaltlichen Teil, s. Punkt 2) erfolgt eine Kontrollfrage, ob der Teilnehmer die Datenschutzzusicherung überhaupt gelesen hat oder nicht.
2) Inhaltliche Fragestellung
Anschließend folgen 1. Ein Fragebogen zu demographischen Angaben, wie Alter, Geschlecht und dem höchsten Schulabschluss. Außerdem wird gefragt, wie viel Zeit man wöchentlich im Internet verbringt, wie man die eigenen Kenntnisse im Umgang mit PC und Internet einschätzt und wie häufig man an Online-Befragungen teilnimmt.
2. Ranking: Wie wichtig ist Ihnen Anonymität in folgenden Situationen: Surfen im Internet, Online-Befragungen durch Universitäten, Online-Befragungen zu Marktforschungszwecken, Online-Befragungen durch den Arbeitgeber, Soziale Netzwerke im Internet.
3. Ranking: Wie sehr glauben Sie, dass Anonymität in den folgenden Situationen gewährleistet ist: selbige Situationen 4. 2 Fragebögen zum Thema allgemeines Misstrauen und Misstrauen in der Partnerschaft in Zusammenhang mit Lernerfahrung, wie betrogen worden oder selbst betrogen haben (Fröhlich & John, 2008), die auf diesem Wege validiert werden sollen. Hypothese: Personen, die in der Vergangenheit betrogen worden sind oder den Partner selbst schon einmal betrogen haben, sind im Allgemeinen auch misstrauischer, als Personen ohne diese Lernerfahrungen.
3) Verknüpfung des methodischen und inhaltlichen Themas Hypothese:
1. Die (freiwillige) Angabe der Email-Adresse am Ende des Fragebogens korreliert negativ mit dem allgemeinen Misstrauensscore
2. Die Häufigkeit der Online-Teilnahme korreliert negativ mit dem allgemeinen Misstrauensscore.
- Stichprobengröße:501 - 1000
- Studienleitung:Julia Fröhlich und Julia John, Universität Bonn
August 2008:
Gesellschaftliche Prozesse und Strafbedürfnis.
Gesellschaftliche Prozesse und das Bedürfnis nach Strafe. Das Interesse liegt vor allem in den darin vermittelnden Prozessen wie zum Beispiel Ärger oder Angst.
Es wird differenziert, welche Prozesse zu härteren Strafen führen. Sind es z. B. eher Ärgergefühle (wie kann jemand das Recht brechen) oder sind es eher Sicherheitsbestrebungen im Sinne von "lieber mal härter strafen", auch wenn es der Täter im Einzelnen nicht verdient hat. Wofür würden Menschen Geld verteilen, wenn sie in den Schuhen von ihren Abgeordneten stecken würden. Das Neue daran ist, dass wir zum ersten Mal die Präferenzen für die einzelnen Ressorts (Prävention, Ausbau von Strafanstalten, etc.) direkt miteinander vergleichen können, da die Vpn konkrete Prozent verteilen müssen.
- Stichprobengröße:101 - 250
- Studienleitung:May Helmy (May.Helmy@students.unibe.ch), Universität Bern, Sozialpsychologie
Juli 2008:
Die Rolle individueller Interessen für die Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl
n der Universität des Saarlandes wird zurzeit ein internetbasiertes Self-Assessment entwickelt, das Schüler bei der Wahl eines passenden Studienfaches unterstützen soll. Für dieses Self-Assessment wurde ein Interessen-Fragebogen entwickelt, der es ermöglicht, Studieninteressenten auf der Basis ihrer individuellen Interessenprofile passende Studienfächer zu empfehlen. In der vorliegenden Studie soll die psychometrische Güte dieses Interessen-Fragebogens an einer heterogenen Stichprobe getestet werden, um die Anwendbarkeit des Fragebogens für unterschiedliche Personengruppen wie z.B. Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufstätige zu untersuchen. Darüberhinaus beschäftigt sich die Untersuchung mit der Übereinstimmung zwischen individuellen Interessen und der Interessen-Umwelt. Dabei wird der Zusammenhang zwischen der Interessenkongruenz mit Kriterien einer erfolgreichen Umweltwahl besonders berücksichtigt. Als Kriterien werden die Zufriedenheit in der gewählten Umwelt, die empfundene Passung zur gewählten Umwelt und die Stabilität der Umweltwahl betrachtet.
- Stichprobengröße:1001 - 2000
- Studienleitung:Gundula Stoll, Universität des Saarlandes, Psychologie
Juni 2008:
Akzeptanz von Mobilbefragungen
Es geht darum die Determinanten der Akzeptanz von Mobilbefragungen bei potentiellen teilnehmern zu untersuchen. Theoretischer Rahmen ist das Technologie-Akzeptanz-Modell von Davis, dass auf der Theory of Reasoned Action von Fishbein & Ajzen aufbaut; "Mobilbefragungen" meint die Befragung über das mobile Internet mittels Handy, PDA und anderen geeigneten Geräten im Sinne der EFS Mobile Extension von Globalpark.
Die Hypothesen werden gemäß einem erweiterten Technologie-Akzeptanz-Modell von Davis formuliert + der allgemeinen Forschung zum Studienteilnahmeverhalten -> zentrale Konstrukte des Untersuchungsmodells sind u.a.: Perceived Usefulness, Perceived Ease of Use, Perceived Enjoyment, Perceived Trust, Perceived Price Level
Eingebettet wird die Untersuchung in die Szenario-Methode - den Teilnehmern werden Mobilbefragungen zuerst in Text und Bild vorgestellt und dann ein fiktives Szenario beschrieben gemäß welchem die Fragen zu beantworten sind
- Stichprobengröße:251 - 500
- Studienleitung:Gottfried Metzger, Universität Mannheim
Juni 2008:
Wissensgenerierung im Rahmen von Innovationsprozessen
Heutzutage stehen die meisten Unternehmen vor der Frage, wie Innovationen als bestandserhaltende und entwicklungsfördernde Mittel entwickelt und eingesetzt werden können.
Aber: Wie entsteht eine Innovation? Beginnt Innovation bei den Mitarbeitenden oder im Management? Entsteht Innovation durch spontane Einfälle oder durch kontinuierliche Verbesserung bzw. Anpassung? Wann kommt es auf die Quantität und wann auf die Qualität der Ideen an?
Welche Rolle spielt die Rationalität im Innovationskontext? Basierend auf den verschiedenen prominenten "Lerntheorien" untersucht die Studie verschiedene Formen des Wissenserwerbs und deren Bedeutung für den Innovationsprozess. Es interessieren insbesondere die individuellen, interaktiven und organisationalen Mechanismen der Wissensgenerierung. Gleichzeitig bezieht sich die Studie auf Produkt- und auf Verfahrensinnovationen und sie fokussiert einen ganzheitlichen prozessorientierten Innovationsbegriff von der Ideengenerierung, über die Ideenauswahl bis zur Ideenumsetzung bzw. -diffusion.
Das Ziel der Studie ist die empirische Prüfung des Innovationskonzeptes mit neun verschiedenen Formen des Wissenserwerbs und die Entwicklung eines Analyseinstruments, das erlaubt, den "status quo" des unternehmensspezifischen Innovationsgeschehens zu erfassen und den Handlungsbedarf zu erkennen.
- Stichprobengröße:101 - 250
- Studienleitung:Katarina Bobkova, Humboldt Universität Berlin, Psychologie
Mai 2008:
Mitarbeiterreaktionen auf Führungskräfte
Unsere interdisziplinäre Forschungsgruppe, RespectResearchGroup, hat in den letzten Jahren verschiedene Feldstudien dazu durchgeführt, welche Auswirkungen respektvolle Führung auf Mitarbeiter/innen in ihrem tatsächlichen Alltag hat.
Nun wurde eine neue Studie entwickelt, die klären soll, wie sich Personen in fiktiven Situationen verhalten würden. Dabei sollen insbesondere die Auswirkungen zweier zentraler Dimensionen des Führungsverhaltens (Consideration und Initiating Structure) auf Variablen wie Einflussoffenheit, Identifikation, Selbstbestimmung usw. untersucht werden.
In der Führungsforschung wird angenommen, dass es zwei zentrale Dimensionen des Führungsverhaltens gibt. Zum einen Consideration (das Ausmaß in dem sich eine Führungskraft den Mitarbeitern gegenüber respektvoll oder mitarbeiterorientiert verhält) und zum anderen Initiating Structure (das Ausmaß, in dem die Aufgaben strukturiert und Mitarbeiter zielgerichtet führt). Im Szenarioexperiment werden beide Dimensionen in einem 2x2-Design unabhängig manipuliert, so dass Haupteffekte und Interaktion der unabhängigen Variablen Consideration und Initiating Structure auf die abhängigen Variablen (Einflussoffenheit, Identifikation, Anerkennender Respekt, Selbstbestimmung, extra Anstrengung, Zufriedenheit mit der Führungskraft und Kompetenz der Führungskraft) untersucht werden können. Als Kovariate wird das Bedürfnis nach (personenbezogener bzw. aufgabenorientierter) Führung erhoben. Es werden also hierbei individuelle Unterschiede der Mitarbeiter berücksichtigt hinsichtlich ihres Bedürfnisses personen-, bzw. aufgabenorientiert geführt zu werden.
- Stichprobengröße:251 - 500
- Studienleitung:Tilmann Eckloff, Universität Hamburg, Sozialpsychologie
April 2008:
Virtuelle Brand Communities zur Markenprofilierung - Der Einsatz virtueller Brand Communities zur Stärkung der Marke-Kunden-Beziehung
Derzeit führe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit eine Online-Befragung zum Thema "Virtuelle Brand Communities zur Markenprofilierung - Der Einsatz virtueller Brand Communities zur Stärkung der Marke-Kunden-Beziehung" durch.
Hierzu befrage ich Mitglieder in verschiedenen virtuellen Brand Communities (sowohl offizielle als auch inoffizielle Brand Communities) zur Community selbst, zum Markenimage, der Marke-Kunden-Beziehung und einigen weiteren Themen.
Die Befragung richtet sich neben Mitgliedern in Communities genauso an Nicht-Mitglieder die zumindest die entsprechende Marke kennen. So habe ich die Möglichkeit nach Abschluss der Befragung darstellen zu können, ob und inwieweit die Mitgliedschaften zu einer Imageverbesserung beitragen und welchen Einfluss die Mitgliedschaft auf den Aufbau einer starken Marke-Kunden-Beziehung nimmt, was weitere Implikationen für das Markenmanagement zur Folge haben kann und möglicherweise sollte.
Für meine Erhebung habe ich als "Fallbeispiele" die Official PlayStation Community und PS3-Talk (für die Marke PlayStation), Club Nintendo und MyNintendo (für Nintendo), MyPhone und SE-World (für Sony Ericsson) sowie MyNokia/Club Nokia und NokiaPort.de (für Nokia) ausgewählt.
- Stichprobengröße:251 - 500
- Studienleitung:Fabian Stichnoth, Uni Bremen, LiM
Januar 2008:
Konzeption und Gestaltung eines interkulturellen Webportals für Studenten zur Vorbereitung eines Auslandaufenthaltes am Beispiel Dubai
Mit dem Fragebogen soll primär herausgefunden werden, welche Informationen für die Studenten an welchem Punkt besonders wichtig sind. Die Ergebnisse sollen in ein Inhalts- und Gestaltungskonzept aufgenommen werden. Außerdem soll belegt werden, dass Auslandsaufenthalte von einem Großteil der Studenten als wichtig erachtet wird. Zusätzlich bietet die Studie die Möglichkeit, Informationen über Ängste und Skepsis von Studierenden gegenüber fremden Ländern in Erfahrung zu bringen.
- Stichprobengröße:251 - 500
- Studienleitung:Daniela Vey, Hochschule der Medien, Stuttgart -FB IuK
Dezember 2007:
Einfluss des Internets bei Kaufentscheidungen
Das Internet spielt bei der Kaufentscheidung für viel Produkte und Dienstleistungen eine wichtige Rolle, und zwar unabhängig, ob der Kauf über eine Webseite oder in einem Ladengeschäft stattfindet. Im Rahmen der Studie soll das Kundenverhalten im Internet untersucht werden. Es werden die einzelnen Phasen des Kaufprozesses näher betrachtet, und dabei die Unterschiede in den verschiedenen Branchen ermittelt. Diese Studie soll dazu dienen, einen besseren Überblick darüber zu erhalten, wie die Verbraucher ihre Kaufentscheidung für unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen treffen, und wie das Internet diese Entscheidung beeinflusst. Dabei wird auch der Medienbruch nicht außer Acht gelassen.
Es werden dabei die Fragen zu den einzelnen Phasen des Kaufprozesses gestellt. D. h. in welchen Phasen dieses Kaufprozesses, und wie wird das Online-Medium in den unterschiedlichen Branchen benötigt.
- Stichprobengröße:1001 - 2000
- Studienleitung:Anna Hildt, Fachhochschule Münster
November 2007:
Das Image von Oesterreich in England
Im Rahmen meiner Diplomarbeit, am Institut fuer Werbewissenschaft und Marktforschung (o. Univ. Prof. Dr. Günter Schweiger) an der Wirtschaftsuniversitaet Wien, will ich das Image von Oesterreich in England untersuchen.
Die Ergebnisse der Umfrage sollen fuer den Vergleich mit einer Studie aus dem Jahr 1988 (EHWEINER 1988 sowie SCHWEIGER 1992) in England sowie Befragungen in Deutschland (2006), Frankreich (2007) und Oesterreich (2007) herangezogen werden.
Um Bias zu vermeiden, werden Deutschland und die Schweiz als Vergleichslaender herangezogen.
Eigenschaften von Einwohnern und Laendern, Produkte und Dienstleistungen sowie Bilder sollen von einer repraesentativen England-Stichprobe auf die drei Laender oder die Ausweichkategorie -keines dieser Laender- zugeordnet werden.
Des weiteren werden aktuelle Fragen zu Oesterreich gestellt (Bekanntheit von Sportlern, Unternehmern, Politikern,...) und zum Schluss demographische Daten erhoben.
- Stichprobengröße:101 - 250
- Studienleitung:Lana Galekovic, WU Wien, Werbewissenschaft und MAFO
Oktober 2007:
Untersuchung der Identität und des Images deutscher und europäischer Städte im Vergleich zur Region Bremen / Bremerhaven
Städte stehen in Deutschland aufgrund verschiedener Rahmenbedingungen unter starkem Handlungsdruck, eigene gesellschaftliche, kulturelle und ökonomische Potentiale zu identifizieren, weiterzuentwickeln und zu kommunizieren.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, Handlungsempfehlungen für das Management von Städten basierend auf dem Ansatz des identitätsorientierten Markenmanagements zu entwickeln. Dieser Ansatz betont die Übereinstimmung von Identität (Selbstbild) und Image (Fremdbild) einer Marke bzw. Stadt als zentrale Voraussetzung für den Erfolg. Darauf aufbauend sollen in dieser Studie Diskrepanzen zwischen Identität und Image der Städte Bremen und Bremerhaven ermittelt, den Anforderungen an eine ideale Stadt gegenübergestellt und im Vergleich zu
Identität und Image weiterer deutscher und europäischer Städte untersucht werden. Darüber hinaus soll die emotionale Verbundenheit der Bevölkerung ausgewählter deutscher Städte zu ihrem jeweiligen Wohnort gemessen werden.
- Stichprobengröße:1001 - 2000
- Studienleitung:Prof. Dr. Christoph Burmann, Universität Bremen
September 2007:
Emotionale Verbundenheit mit der Natur
Neuere Untersuchungen (siehe v.a. die Arbeiten des Psychologen Wesley Schultz) zeigen, dass emotionale Aspekte der Umwelteinstellung eine wichtige Rolle für das Umweltverhalten spielen. Hieraus ergeben sich ganz neue Ansätze für Interventionen und Kampagnen zur Veränderung des Umweltverhaltens. Problematisch ist zur Zeit allerdings, dass es noch kein Instrument gibt, mit dem man die emotionale Verbundenheit mit der Natur zuverlässig erheben kann. Die geplante Untersuchung soll zeigen, dass sich die emotionale Verbundenheit mit der Natur von gängigen (kognitiven) Umwelteinstellungskonzepten unterscheidet und man die emotionale Naturverbundenheit mit dem neu zu entwickelnden Messinstrument zuverlässig erheben kann. Ein weiteres Bestreben der Untersuchung ist es, bereits vorhandene Ansätze im Bereich der
emotionalen Verbundenheit mit der Natur zu vereinheitlichen, also zu zeigen, dass sich diese im Grunde genommen alle mit dem Gleichen beschäftigen.
- Stichprobengröße:101 - 250
- Studienleitung:Adrian Brügger, Universität Zürich
August 2007:
Die zentrale Frage des Forschungsprojektes ist es, Potentiale zu analysieren, die Computer- und Videospiele für die Personengruppe der ab 50 Jährigen Menschen haben können. Ein großer Bereich der potentiellen Funktion von Computer- und Videospielen für ältere Menschen kann in dem Lernpotential liegen, dass diese neuen Medien bieten. So soll beispielsweise auch untersucht werden, welche Interesse in Bezug auf Lernen und Bildung innerhalb dieser Personengruppe besteht und welches Lernprofil auf diese Personengruppe zutrifft, ob sie sich insbesondere
für das Konzept des selbstgesteuerten Lernens eignen. Ebenso wird die Technikakzeptanz bzw. -sozialisation als zentraler Einflussfaktor auf die Akzeptanz von neuen Medien wie Computer- und Videospielen in dem Fragebogen berücksichtigt.
- Stichprobengröße:251 - 500
- Studienleitung:Leyla Dogruel, TU-Ilmenau
Juli 2007:
Bei der Untersuchung handelt es sich um eine Methodenstudie, bei der die Implementierung verschiedener Varianten der Randomized Response Technik (RRT) in Online-Umfragen evaluiert werden soll. Der Fragebogen beginnt mit einigen allgemeinen Fragen zur Person, zur Wohnsituation und Nachbarschaft und zu den Persönlichkeitsmerkmalen.
Darauf folgt ein Modul, in dem die Probanden in Zufallsgruppen aufgeteilt und mit unterschiedlichen Techniken zu einer Reihe von Alltagsdelikten befragt werden. Wir erhoffen uns von der Studie Aufschluss darüber zu erhalten, ob und wie die Randomized Response Technik in Online-Umfragen eingesetzt werden kann und welche RRT-Varianten gangbar sind.
- Stichprobengröße:1001 - 2000
- Studienleitung:Ben Jann, ETH Zurich, Professur für Soziologie
Juni 2007:
Nutzbarkeit von Zeit
In dieser Untersuchung geht es um die Bewertung von arbeitsfreier Zeit, mit der versucht werden soll, den sozialen Rhythmus unserer Gesellschaft abzubilden. Damit sollen Konflikte, aber auch Verträglichkeiten von Arbeitszeit und Freizeit untersucht werden, um darüber eine Grundlage zur Bewertung und Verbesserung von Arbeitszeitmodellen zu entwickeln.
Gerade vor dem Hintergrund sich wandelnder Formen von Arbeitszeitsystemen, z.B. im Rahmen flexibler Arbeitszeitmodelle, ist dies von besonderer Bedeutung.
- Stichprobengröße: 501 - 1000
- Studienleitung: Christin Zegger, Universität Oldenburg, A&O-Psychologie
Mai 2007:
"Kundenbindung im Internet - Eine empirische Untersuchung zum Einsatz internetspezifischer Marketinginstrumente"
Im Rahmen der Untersuchung soll ermittelt werden, welche Online-Marketinginstrumente besonders erfolgversprechend sind und wie stark ihre Wirkung ist. Wie wirken sich beispielsweise Newsletter,
Community-Aspekte, Produktbewertungen oder Online-Berater auf die Treue der Kunden zu einer Internetseite aus.
Mit Hilfe des Uniparkfragebogens sollen Kunden bezüglich einer ihnen vertrauten Shopping-Webseite befragt werden. Ziel ist es durch die Daten ein konzeptionell erstelltes Strukturgleichungsmodell zu überprüfen, welches quantitative Aussagen über die Kundenbindungswirkung einer Webseite erlaubt.
- Stichprobengröße:501 - 1000
- Studienleitung:Eva Pagendarm
April 2007:
Einflussfaktoren und Bedeutung von Vertrauen potentieller Kunden in junge Unternehmen
Junge Unternehmen stehen vor der Herausforderung, das Vertrauen potentieller Kunden im Wettbewerb zu gewinnen. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Bedeutung von Vertrauen als Voraussetzung einer Kaufabsicht und die wesentlichen Einflussfaktoren auf Vertrauen bei potentiellen Kunden herauszuarbeiten. Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen etablierten und jungen Unternehmen. Die Befragung wird dabei zunächst auf die Branche der PR-Beratungsunternehmen fokussiert, da diese als klassische Anbieter von Vertrauensgütern betrachtet werden können.
- Stichprobengröße:101-250
- Studienleitung:Gunnar Wiedenfels
März 2007:
Entwicklung und Validierung eines Kompetenzmodells für Führungskräfte
Der validen Identifizierung bedeutsamer Stellenmerkmale kommt im Rahmen der Berufseignungsdiagnostik eine besondere Bedeutung zu. Anforderungsanalysen oder Kompetenzmodelle ermöglichen die Erfassung solcher Stellenmerkmale. Bislang fehlt es jedoch an stellenübergreifend einsetzbaren, validierten Instrumenten, vor allem im Bereich der Führungsforschung.
Basierend auf verschiedenen, prominenten Führungstheorien, erfasst das eingesetzte Verfahren Stellenmerkmale, die vor allem für Führungskräfte in modernen Unternehmen von großer Bedeutung sind. Die Bestimmung der psychometrischen Gütekriterien anhand einer großen Stichprobe von Berufstätigen, möglichst auch mit Führungsaufgaben vertrauten Personen, ist das Ziel der geplanten Erhebung.
- Stichprobengröße:251 - 500
- Studienleitung:Tanja Bipp
Februar 2007:
Informationsquellen zur Behandlungsqualität im ambulanten Sektor in Deutschland
Nicht wenige Patienten stehen bei der Suche nach einem kompetenten Leistungserbringer alleine da und wissen nicht, wie sie bei der Auswahl vorgehen sollen bzw. an wen sie sich wenden können. Daher bedarf es im Gesundheitswesen mehr Transparenz, vor allem im Hinblick auf die Behandlungsqualität. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, welche Informationsquellen ein Patient in Deutschland hat, um sich über die Behandlungsqualität eines Arztes zu informieren.
- Stichprobengröße:501-1000
- Studienleitung:Matthias Müller
Januar 2007:
Obwohl in den Medien seit Jahren unverändert häufig über Nanotechnologien berichtet wird, ist das Wissen darüber in der Bevölkerung - besonders bei Frauen - sehr gering. Mit der Befragung soll untersucht werden, wieviel Vorwissen zum Thema vorhanden ist, und inwiefern sich mit Hilfe geschlechterspezifisch geframter Texte zu verschiedenen Bereichen das Wissen und die Einstellungen der Befragten zu Nanotechnologien verbessern lassen. Auch der Einfluss von Bildern soll dabei untersucht werden.
- Stichprobengröße:1001 – 2000
- Studienleitung:Susanne Riedel
Dezember 2006:
Neben der so genannten objektiven Sicherheitslage (operationalisiert über Dunkelfeldfragen zur persönlichen Opferbetroffenheit) interessiert vor allem auch die so genannte subjektive Zicherheitslage (operationalisiert über Standardfragen zum Sicherheitsgefühl im Internet bzw. in der Wohngegend). Hierzu ist die Anwendung der sog. Standardfrage "Wie sicher fühlen Sie sich, wenn Sie ...im Netz/ in der Wohngegend unterwegs sind ?" mit unterschiedlichen Variationen der Zntwortkategorien (eher sicher / etwas sicher u.a.) durch Einsatz des speziellen Uni-Park-Tools bei der Fragengestaltung "random selected", um auch methodische Effekte hinsichtlich der Frageformulierung kontrollieren zu können.
- Stichprobengröße:1000 - 2000
- Studienleitung:Dr. Werner Ruether
November 2006:
Operationalisierung von eigenverantwortlichem Handeln
Es soll ein Fragebogen zur Messung des eigenverantwortlichen Handelns unter Berücksichtigung des Rubikon-Modells entwickelt werden. Im Anschluss werden die Gütekriterien dieses Fragebogens mit einer weit gestreuten Stichprobe von Berufstätigen ermittelt, auf deren Grundlage der Fragebogen dann verbessert werden soll.
- Stichprobengröße:250 - 500
- Studienleitung:Ina Joraschkewitz
Oktober 2006:
Entstehung von Depressionen und Traumafolgestörungen sowie deren psychotherapeutische Behandlung
In dem aktuellen Projekt wird untersucht, welche Rolle Probleme der Emotionsregulation bei diesen Störungen spielen. Ziel des Projektes ist es, verschiedene Arten des Umgangs mit Gefühlen zu untersuchen, um herauszufinden, unter welchen Bedingungen diese hilfreich sind und wann sie zur Entstehung von psychischen Störungen beitragen können.
- Stichprobengröße:500 - 1000
- Studienleitung:Thomas Ehring
September 2006:
Online-Personalmarketing – Bewerben übers Internet?!?
Bei dieser Studie handelt es sich um eine Online-Befragung mit einem eher explorativen Charakter zur Untersuchung des Feldes Online-Personalmarketing. Der Fachbereich Psychologie der Universität Münster führte in diesem Rahmen eine internetgestützte Studie durch, welche sich mit der Frage beschäftigt wie Rekrutierungsprozesse aus Sicht der potentiellen Bewerber aussehen sollten.
- Stichprobengröße:500 - 1000
- Studienleitung:Kirsten Nagel
August 2006:
Respekt im Verhältnis von Führungskräften und ihren Mitarbeitern
Die Umfrage ist Teil des Forschungsprogramms der RespectResearchGroup an der Universität Hamburg. Es handelt sich dabei um eine Studie zum Thema Respekt im Verhältnis von Führungskräften und ihren Mitarbeitern. Ziel ist es, die Kriterien zu identifizieren, nach denen sich Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten respektiert fühlen und herauszufinden, welche Konsequenzen entsprechendes respektvolles Führungsverhalten hat.
- Stichprobengröße:heterogenes Sample von mehr oder minder Berufstätigen (n von 100-2000)
- Studienleitung:Tilman Eckloff
Juli 2006:
Ambush Marketing im Rahmen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland
Unter Ambush Marketing (auch Parasite Marketing oder Schmarotzermarketing genannt) versteht man Trittbrettfahrer-Marketingaktivitäten, die darauf abzielen, die mediale Aufmerksamkeit eines Grossereignisses auszunutzen ohne selbst Sponsor des Events zu sein. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden die beiden ähnlichen Marketing Strategien des Sponsoring und des Ambush Marketings miteinander verglichen, um deskriptive Aussagen darüber treffen zu können, welche der beiden Strategien (Sponsoring oder Ambush Marketing) am Verbraucher die größere Wirkung erzielt.
- Stichprobengröße:400 - 500
- Studienleitung:Jens Kostulski
Juni 2006:
Bewerberverhalten in Einstellungsinterviews
Forschungsfrage:Diese Untersuchung befasst sich mit der Beurteilung des Bewerberverhaltens in Einstellungsinterviews und insbesondere darum, wie man sich am besten in diesen Interviews verhalten sollte, um möglichst positiv beurteilt zu werden. Es geht dabei insbesondere um die Frage, ob es sinnvoll ist bei der Ansprache auf Misserfolge auf externe Gründe hinzuweisen. Die Studienleiter vermuteten, dass diese, im Alltag übliche Verhaltensstrategie, im Einstellungsinterview negative Konsequenzen hat.
- Stichprobengröße:1500
- Studienleitung:Patrizia Odyniec
Mai 2006:
Mitarbeiterreaktionen auf Chefs
Die interdisziplinäre Forschungsgruppe, RespectResearchGroup der Universität Hamburg, hat in den letzten Jahren verschiedene Studien dazu durchgeführt, wie Mitarbeiter und ihre Führungskräfte in ihrem tatsächlichen Alltag miteinander interagieren. Nun wurde eine neue Studie entwickelt, die klären soll, wie sich Personen in fiktiven Situationen verhalten würden. Dabei sollen eine Reihe von Wechselwirkungen zwischen Identifikationsprozessen und anderen betriebswirtschaftlich relevanten Einstellungen wie beispielsweise Zufriedenheit und Engagement am Arbeitsplatz aufgezeigt werden.
- Stichprobengröße:1000 - 2000
- Studienleitung:Niels van Quaquebeke




