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Unipark-Programm: Online-Befragungen mit Globalpark-Software

Sozioland

Über die Sozioland-Plattform werden Teilnehmer für Umfragen rund um Kultur, Politik, Sport und Gesellschaft rekrutiert. Einmal in der Woche werden diese Teilnehmer bei www.sozioland.de zu neuen Umfragen eingeladen.

Sozioland: Online-Panel für die Marktforschung Sozioland ist dabei ein sehr aktives Projekt: Über verschiedene Brennpunkt- Umfragen zu verschiedenen Themenbereichen wird versucht, zum einen die Zahl der Nutzer zu erhöhen, und zum anderen sie aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu rekrutieren.

Mittlerweile sind bei sozioland.de knapp 50.000 Personen registriert. Teilnehmern am UniPark-Programm bieten wir an, sozioland.de-Mitglieder für die eigenen Umfragen einzuladen. Über den Online-Access-Pool können Sie auf besonderen Antrag hin Befragungsteilnehmer für empirische Studien rekrutieren.

Hier finden Sie das Anmeldeformular.


Unipark-Panelstudien mit Sozioland

Oktober 2009:
Typologisierung von Dienstleistungsinnovationen

Ziel meiner Diplomarbeit ist es herauszufinden, in wie weit sich Dienstleistungsinnovationen aus Sicht der Kunden in bestimmten Kategorien einteilen lassen und ob sich aus diesen Kategorien eine Typologie für Dienstleistungsinnovationen erstellen lässt. Bisher gab es da nur theoretische Überlegungen in der wissenschaftlichen Literatur und eine empirische Untersuchung, die aber nur auf Unternehmen/Dienstleistungsanbieter abgezielt hat. So kann ansatzweise überprüft werden, ob die Typologien, aus denen auch Handlungsvorschläge für Unternehmen abgeleitet werden, vom Kunden ebenso wahrgenommen werden.

Die Befragten sollen die vorgestellten Dienstleistungen in vier verschiedenen Kategorien einordnen (persönliche Einschätzung). Durch Beispiele aus verschiedenen Branchen soll ein breites Spektrum abgedeckt werden um zu gewährleisten das nicht nur einseitig bestimmte Dienstleistungsarten abgefragt werden. Des weiteren sind ein paar bekannte Dienstleistungen miteinbezogen worden, um zu sehen, ob es einen Unterschied in der Bewertung von bekannten Dienstleistungen und unbekannten Dienstleistungen (Dienstleistungsinnovationen) gibt.

  • Stichprobengröße:101 - 250
  • Studienleitung:Ante Dreznjak (antedreznjak@gmx.de), TU Berlin, Technologie- und Innovationsmanagement

August 2009:
Kundenbindung im E-Commerce. Eine empirische Studie zu objektiven und emotionalen Alleinstellungsmerkmalen

Ziel dieser Studie ist es herauszufinden, welche objektiven und emotionalen Alleinstellungsmerkmale von Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen positiven Einfluss auf die Kundenbindung ausüben.

Alleinstellungmerkmale sind Merkmale, die dem Kunden einen rationalen oder emotionalen Mehrwert offerieren, vom Kunden als einzigartig bzw.
überlegen wahrgenommen werden und hinsichtlich der Kaufentscheidung relevant sind. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Alleinstellung positiven Einfluss auf die Akquisition von Neu-kunden sowie die Kundenbindung hat. Im Ergebnis trägt sie so gleichzeitig zum Unternehmenserfolg und auch zur Zufriedenheit der Kunden bei.
Bestandteil der Studie ist eine Online-Befragung zur Überprüfung unserer theoretischen Voraussagen. Teilnehmer evaluieren dabei den letzten Internet-Anbieter, bei dem sie einen Transaktion vollständig durchlaufen haben. Diesen sollen sie zunächst hinsichtlich der Wahrnehmung der potentiellen Alleinstellungsmerkmale bewerten und anschließend Fragen bezüglich ihrer Bindung an den Anbieter beantworten. Die Online-Befragung endet schließlich mit Fragen zur Person und nimmt in etwa 5-10 Minuten Zeit in Anspruch. Da diese Studie nicht als Marktforschung konzipiert wurde, sondern vielmehr die allgemeine betriebswirtschaftliche Theorie erweitern soll, ist eine Kooperation mit einzelnen Unternehmen nur schwer möglich. Die verlässlichsten Ergebnisse sind über eine internetaffine, möglichst repräsentative Population zu erzielen, weshalb wir die Befragung eines Onlinepanels wie Sozioland für optimal halten.

  • Stichprobengröße:101 - 250
  • Studienleitung:Dr. Andreas Kuckertz (andreas.kuckertz@uni-due.de), Universität Duisburg-Essen

Juni 2009:
Sicherheit und Delinquenz im Internet. (SUDI)

Sicherheit und Delinquenz Im Internet. Neben der so genannten objektiven Sicherheitslage (operationalisiert über Dunkelfeldfragen zur persönlichen Betroffenheit sowohl als Opfer als auch als potentieller Täter im Netz) interessiert auch die subjektive Sicherheitslage (operationalisiert über Standardfragen zum Sicherheitsgefühl im Internet bzw. in der Wohngegend).

Es handelt sich bei dieser Studie im wesentlichen um die Wiederholung von Fragestellungen, welche wir bereits im Jahr 2006 im Rahmen des Sozioland-Panels mit Erfolg (N = 2001 aktive Teilnehmer) durchgeführt haben; dabei stehen jetzt vor allem die Veränderungen im Zeitablauf im Zentrum des Interesses. Insofern ist es wichtig, dass wir über Sozioland die Gelegenheit erhalten, die bundesweit ausgerichtete Studie sowohl inhaltlich als auch methodisch weitgehend zu replizieren.

  • Stichprobengröße:251 - 500
  • Studienleitung:Dr. Werner Rüther (wruether@uni-bonn.de), Uni Bonn, Kriminologisches Seminar

Mai 2009:
Place Marketing: How the War for Talent is Won With Values (Wie Städte mit wertebasiertem Marketing die kreativen Köpfe anziehen können.)

"Keep your tax incentives and highway interchanges; we will go where the highly skilled people are" (zitiert nach Florida, 2004, S. 6). Mit diesen Worten machte Carley Fiorina, ehemalige Vorstandschefin von Hewlett-Packard, deutlich, dass kreatives Potenzial im Informationszeitalter den wichtigsten Standortvorteil einer Stadt darstellt. Die alten Weisheiten, dass vor allein eine gute Infrastruktur und Steuervorteile Unternehmen motiviert in der Region zu investieren und wirtschaftliches Wachstum zu generieren, sind nicht mehr zeitgemäß, es ist vor allem der "Faktor Mensch", der heute zählt. Entsprechend müssen Städte und Regionen versuchen, insbesondere die höher qualifizierten und talentierten Arbeitnehmer anzuziehen. Dem Ökonom Richard Florida zufolge wird diese "Kreative Klasse" vor allem von Werten angesprochen, welche von der Stadt oder Region repräsentiert werden. Dieser Annahme folgend, wird eine wertebasierte Marketingstrategie zentraler Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg eines Standortes.

In einer ersten Studie konnten wir zeigen, dass Werte für die kreative Klasse eine entscheidende Rolle bei ihren Migrationspräferenzen spielen.
Im Einzelnen zeigt sich, (a) dass die Kreative Klasse ein von anderen Personengruppen distinktes Werteprofil (nach der Konzeption von Schwartz, 1992) aufweist und, (b) dass die wahrgenommene Passung zwischen eigenen Wertorientierungen und den in der eigenen Stadt/Region prototypisch vertretenen Werten die Bereitschaft zur Migration vorhersagt.

In Anlehnung an Theorien zum person-organization- und person-environment-fit argumentieren wir, dass damit das Werteimage einer Stadt ein wichtiger Faktor für deren wirtschaftlichen Erfolg ist.
Die Frage ist nun, wie Städte mit wertebasiertem Marketing nun diese Kreative Klasse anziehen können. Dazu soll nun in einem zweiten Schritt die Passung von wertehaltigen City-Slogans untersucht und deren Wirkung erforscht werden.

Mittels des Schwartz Wertekreises werden die Werteprofile von potentiellen Bewohnern fiktiver Städte, die mit einem bestimmten wertehaltigen City-Slogan werben (z.B. "Musterburg - Sauber. Sicher.
Lebenswert" oder "Musterburg - Das Tor zur Welt") erfasst und mit dem persönlichen Werteprofilen der Befragten verglichen. Mittels eines Fits dieser Werteprofile können anschließend abhängige Variablen, wie die Einstellung zur Stadtmarke oder potentiellen Migrationsentscheidungen erklärt werden.

  • Stichprobengröße:251 - 500
  • Studienleitung:Sebastian Zenker (zenker@respectresearchgroup.org), Universität Hamburg RespectResearchGroup

Mai 2009:
Explaining Dread Risks: An Evolutionary Perspective

What determines the dread people feel of certain risks? While people fear some events at which many people are killed in a short period of time (such as the bird or the latest pig flu), highly frequent events such as car accidents and deaths due to medical errors are not dreaded.
There is a possible evolutionary account for this effect: Through most of our evolutionary history humans lived in groups of 100 to 200 individuals (Dunbar, 1993). Therefore, people might dread risks that can kill groups of that size, especially if deaths happen within a short time span.

In this study we test the hypothesis that risks that kill smaller number of people (e.g., 10) should be feared significantly less than risks that kill about 100 people. At the same time, risks that kill larger groups (e.g., 1,000) might not be feared more than the risks that kill about 100 people. The reason for the latter conjecture is that a risk that kills 100 people is already fatal for the typical-sized community, so the risk that can kill even more people is not dreaded more.

We have already tested this idea in two experiments in Spain and the USA, and got promising results. However, to exclude some other competing hypotheses, and replicate the results in yet another country, we would like to conduct the study in Germany as well.

  • Stichprobengröße:251 - 500
  • Studienleitung:Mirta Galesic (galesic@mpib-berlin.mpg.de), Max Planck Institute

Februar 2009:
Gehöre ich hierher? - Eine Querschnittsanalyse der Auswirkung der Passung von Arbeitnehmer- und Unternehmensmerkmalen auf arbeitsrelevante Individualmerkmale

Die Fragestellung, mit der sich unser interdisziplinäres Team (Psychologie und Betriebswirtschaft) beschäftigt, ist dem Bereich der Organisationsforschung, genauer dem Forschungsbereich des Person-Organisation-Fit (Anderson, Spataro & Flynn, 2008) zuzuordnen: In welcher Weise stehen die von Unternehmen (explizit oder implizit) vorgegebenen Unternehmensziele in Wechselwirkung mit arbeitsrelevanten Individualmerkmalen der dort Berufstätigen und wie wirkt sich diese Wechselwirkung auf zentrale individuelle arbeitsrelevante Indikatoren (z. B. Arbeitszufriedenheit) aus?

Zur Erfassung der Unternehmensvorgaben verwenden wir die Liste der Unternehmensziele aus Hofstede, Van Deusen, Mueller, Charles und The Business Goals Network (2002). Professor Hofstede (Universität Tilburg) begleitet unser Projekt nicht nur inhaltlich, sondern wird uns auch bei den anschließenden Konferenzbeiträgen und Fachveröffentlichungen unterstützen, die für den deutschsprachigen, niederländischen und anglo-amerikanischen Sprachraum vorgesehen sind. Zudem besteht auch ein Forschungskontakt zur TU Eindhoven, den wir ebenfalls in die anschließende Veröffentlichungstätigkeit (insbesondere in den Niederlanden) integrieren werden.

Zu den arbeitsrelevanten Individualmerkmalen zählen neben den Big Five (vgl. Judge, Higgins, Thoresen & Barrick, 1999; Judge & Ilies, 2002) insbesondere emotionale Intelligenz (Law,Wong & Song, 2004) und Irrationalität (Spörrle, Welpe & Försterling, 2006; Spörrle, Welpe,
Ringenberg & Försterling, 2008). Auch Professor Spörrle (Ludwig-Maximilians-Universität München, Fachhochschule für angewandtes Management, Erding) ist an diesem Projekt beteiligt und wird es insbesondere aus einer wirtschaftspsychologischen Perspektive intensiv begleiten.

Die Zielvariablen, insbesondere die Arbeitszufriedenheit, sind im wissenschaftlichen Diskurs als relevante Determinanten der Arbeitsleistung und des individuellen Wohlbefindens des Arbeitnehmers etabliert (vgl. Judge, Thoresen, Bono & Patton, 2001). Zur Erfassung dieser Konstrukte verwenden wir ausschließlich etablierte psychometrisch valide Skalen, die es uns ermöglichen werden, die untersuchten Zusammenhänge sowohl auf Ebene manifester als auch latenter Variablen zu modellieren. Der damit verbundene erhöhte Befragungsaufwand ist durch die Möglichkeiten, die uns diese Analyse bietet (z. B. statistische Kontrolle des Messfehlers), gerechtfertigt. Unsere korrelative Untersuchung ist in zweierlei Hinsicht als besonders anzusehen: Erstens erfasst sie gleichzeitig mehrere zentrale Determinanten individueller Arbeitsleistung psychometrisch valide. Dies wird eine genaue Abschätzung der merkmalsspezifischen inkrementell-prädiktiven Validität erlauben und somit eine Einordnung der bislang in der Forschung existierenden Einzelbefunde (also weg von: A relevant für Z, B relevant für Z, C relevant für Z... hin zu: B relevanter als A, relevanter als C für Z). Der zweite besondere Mehrwert unserer Untersuchung liegt in der bislang nur spärlich beforschten Analyse der Passung zwischen Individualmerkmalen und Unternehmenszielen: Welche Person passt (mit ihrer spezifischen Merkmalskonstellation) zu welchem Unternehmen (mit seinen spezifischen Zielvorgaben)?
Wir sind zuversichtlich, dass wir mit Hilfe einer umfangreichen Stichprobe hier zentrale Erkenntnisse zur gegenwärtigen Forschungslandschaft beitragen und mehrere praktische Empfehlungen zum Person-Organisation-Fit geben können.

  • Stichprobengröße:1001 - 2000
  • Studienleitung:Theresa Michl (michl@lmu.de), LMU München

Januar 2009:
Social influence on innovative consumer behavior

Thema unserer Untersuchung ist die Beeinflussung von Innovatoren durch ihr soziales Umfeld. In der Forschung ist dieser Aspekt bisher vernachlässigt worden, da allgemein davon ausgegangen wird, dass Innovatoren sich allein über Massenmedien informieren. Der interpersonelle Einfluss auf Innovatoren steht daher im Fokus unserer Studie, die wir international und mehrsprachig planen.
Wir glauben, dass Innovatoren empfänglich sind für sozialen Einfluss. Dieser soziale Einfluss hat Auswirkung auf die Kaufabsicht von neuen Produkten. Wir wollen wissen: Was beeinflusst die Kaufentscheidung von Innovatoren?

In der Studie werden unter anderem folgende Hypothesen getestet:
- Je größer der Wunsch nach Zugehörigkeit, desto stärker die Kaufabsicht.
- Je größer der Wunsch nach Einzigartigkeit, desto stärker die Kaufabsicht.
- Je größer der wahrgenommene soziale Druck, desto stärker die Kaufabsicht.
- Je innovativer das Individuum ist, desto mehr informiert es sich über Massenmedien anstatt über persönliche Kontakte.
- Je innovativer das Individuum, desto schwächer wird die Emfänglichkeit für persönlichen Einfluss.

  • Stichprobengröße:1000 - 2000
  • Studienleitung:Dr. Dominik Papies, Christina Mattiszik (umfrage-medien@uni-hamburg.de), Uni Hamburg, Marketing u Medienmanagement

Dezember 2008:
Second Life - virtuelle Identität in der heutigen, postmodernen Gesellschaft

Second Life hat in den vergangenen Jahren nicht nur das Interesse der Medien geweckt. Auch für die Wissenschaft ist diese virtuelle Welt ein spannendes Thema. Anders als in populären Online-Rollenspielen wie z. B. World of Warcraft gibt es bei Second Life kein Ziel, das es zu erreichen gilt. Vielmehr geht es bei dieser virtuellen Welt mit eigenem Wirtschaftssystem um den sozialen Austausch mit anderen und das Erkunden der eigenen Identität. Vor allem der Einsatz von beliebig gestaltbaren Avataren und deren Körpersprache dürfte die computervermittelte Kommunikation wesentlich verändern. Ich habe Second Life deshalb zum Schwerpunkt meiner Promotion über virtuelle Identität in der heutigen, postmodernen Gesellschaft gemacht.

Welche Beziehung haben die Second-Life-Nutzerinnen und -Nutzer zu ihrem Avatar? Welche Ideen stecken hinter der Gestaltung der Avatare und wie wirkt sich ihr Einsatz auf die kommunikation im Internet aus. Diese Fragen stehen im Mittelpunkt meiner Online-Umfrage.
Aber Second Life ist nicht unabhängig vom sogenannten Real Life. Um eine sinnvolle Verbindung zwischen virtueller und tatsächlicher Welt herzustellen und etwas über die Motivationen der Second-Life-Nutzerinnen und -Nutzer zu erfahren, versucht der zweite Teil des Fragebogens etwas über die realweltlichen Gegebenheiten der Befragungsteilnehmer/innen in
Erfahrung zu bringen.

  • Stichprobengröße:1000 - 2000
  • Studienleitung:Cornelia Eck (eck@uni-trier.de), Universität Trier

Oktober 2008:
Annehmen oder Ablehnen - Der Umgang mit mobiler Erreichbarkeit

Im Projekt geht es um die Untersuchung des Umgangs mit Nicht-Erreichbarkeit im Zeitalter der anytime anywhere anyone communication" bzw. dem Zeitalter der Mobilkommunikation. Genauer wird untersucht, ob und unter welchen Umständen wir mit dem Handy auch einmal nicht erreichbar sein wollen.
Ausgehend von einem sozialpsychologischen Modell der wechselseitigen sozialen Abhängigkeit von Interaktionspartnern soll folgendes getestet werden: Unter welchen Umständen werden Handyanrufe in Situationen, in denen diese stören, angenommen oder nicht, bzw. wie gehen Anrufer mit Nicht-Erreichbarkeit ihres Interaktionspartners um?
Zu diesem Zweck soll vom 13.10.2008 - 31.12.2008 ein Online-Experiment mit 24 unterschiedlichen Bedingungen durchgeführt werden. Die Rollen der Anrufer, Angerufenen und Zeugen eines solchen Anrufs werden als unabhängige Variablen aufgenommen, außerdem die wechselseitige Abhängigkeit der Interaktionspartner (Beispiel Arbeitgeber und Arbeitnehmer). Die kombinierten Konstellationen werden außerdem für die Lebensbedingungen Berufswelt, Familie und Freundeskreis realisiert. Die Untersuchungsbedingungen werden mit Fallvignetten
(Situationsbeschreibungen, in die sich die Teilnehmer hinein versetzen sollen) umgesetzt.

  • Stichprobengröße:500- 1000
  • Studienleitung:Sandra Pöschl (sandra.poeschl@tu-ilmenau.de) , TU IlmenauIfMK, FG Medienpsychologie

September 2008:
Der erste Eindruck zählt? Abbrecherquoten in Online-Studien in Bezug auf Anonymität und Datenschutz

1) Methodische Fragestellung
Sind Datenschutz- und Anonymitätszusicherungen in Online-Studien ausschlaggebend für eine Teilnahme beziehungsweise für einen Abbruch? Unsere Studie ist ein 2 x 4 Design. Der "Herausgeber", der dem Teilnehmer durch das Logo und in der Startseite präsentiert wird, ist entweder die Universität Bonn oder das fiktive Marktforschungsinstitut AOW aus Bonn. In den 4 Bedingungen variieren wir die Form, in der die Datenschutzerklärung präsentiert wird: ausführlich, kurz, gar nicht, ausführlicher Text mit kurzer DS-Eklärung (In vergangenen Studien - vgl. Witzki & Kramer, 2008 - war zu beobachten, dass einige Personen bei der ausführlichen Datenschutzerklärung die Befragung abgebrochen haben. Die Interpretation war, dass gerade durch die ausführliche Darstellung das Misstrauen der Teilnehmer erst geweckt wurde. Es könnte aber auch sein, dass die ausführliche Erklärung einfach zu lang war. Dies wollen wir mit der Bedingung "ausführlicher Text mit kurzer DS-Erklärung" testen). Die Datenschutzerklärung und das Logo befinden sich jeweils auf der Startseite der Befragung. Insgesamt gibt es also 8 verschiedene Startseiten, von denen eine den Teilnehmern randomisiert präsentiert wird. Am Ende der Seite gibt es einen Abbruchbutton, der zum Ende des Fragebogens führt. Bricht ein Teilnehmer die Befragung bereits nach der Startseite ab, wird er noch nach der Ursache des Abbruchs gefragt (keine Lust/ Zeit, technische Probleme/ Ich halte diese Befragung nicht für seriös/ ich habe Bedenken bezüglich des Datenschutzes). Hypothese: Die Startseite entscheidet über Abbruch oder Fortführung der Befragung.
Am Ende der Befragung (nach dem inhaltlichen Teil, s. Punkt 2) erfolgt eine Kontrollfrage, ob der Teilnehmer die Datenschutzzusicherung überhaupt gelesen hat oder nicht.

2) Inhaltliche Fragestellung
Anschließend folgen 1. Ein Fragebogen zu demographischen Angaben, wie Alter, Geschlecht und dem höchsten Schulabschluss. Außerdem wird gefragt, wie viel Zeit man wöchentlich im Internet verbringt, wie man die eigenen Kenntnisse im Umgang mit PC und Internet einschätzt und wie häufig man an Online-Befragungen teilnimmt.
2. Ranking: Wie wichtig ist Ihnen Anonymität in folgenden Situationen: Surfen im Internet, Online-Befragungen durch Universitäten, Online-Befragungen zu Marktforschungszwecken, Online-Befragungen durch den Arbeitgeber, Soziale Netzwerke im Internet.
3. Ranking: Wie sehr glauben Sie, dass Anonymität in den folgenden Situationen gewährleistet ist: selbige Situationen 4. 2 Fragebögen zum Thema allgemeines Misstrauen und Misstrauen in der Partnerschaft in Zusammenhang mit Lernerfahrung, wie betrogen worden oder selbst betrogen haben (Fröhlich & John, 2008), die auf diesem Wege validiert werden sollen. Hypothese: Personen, die in der Vergangenheit betrogen worden sind oder den Partner selbst schon einmal betrogen haben, sind im Allgemeinen auch misstrauischer, als Personen ohne diese Lernerfahrungen.

3) Verknüpfung des methodischen und inhaltlichen Themas Hypothese:
1. Die (freiwillige) Angabe der Email-Adresse am Ende des Fragebogens korreliert negativ mit dem allgemeinen Misstrauensscore
2. Die Häufigkeit der Online-Teilnahme korreliert negativ mit dem allgemeinen Misstrauensscore.

  • Stichprobengröße:501 - 1000
  • Studienleitung:Julia Fröhlich und Julia John, Universität Bonn

August 2008:
Gesellschaftliche Prozesse und Strafbedürfnis.

Gesellschaftliche Prozesse und das Bedürfnis nach Strafe. Das Interesse liegt vor allem in den darin vermittelnden Prozessen wie zum Beispiel Ärger oder Angst.

Es wird differenziert, welche Prozesse zu härteren Strafen führen. Sind es z. B. eher Ärgergefühle (wie kann jemand das Recht brechen) oder sind es eher Sicherheitsbestrebungen im Sinne von "lieber mal härter strafen", auch wenn es der Täter im Einzelnen nicht verdient hat. Wofür würden Menschen Geld verteilen, wenn sie in den Schuhen von ihren Abgeordneten stecken würden. Das Neue daran ist, dass wir zum ersten Mal die Präferenzen für die einzelnen Ressorts (Prävention, Ausbau von Strafanstalten, etc.) direkt miteinander vergleichen können, da die Vpn konkrete Prozent verteilen müssen.

  • Stichprobengröße:101 - 250
  • Studienleitung:May Helmy (May.Helmy@students.unibe.ch), Universität Bern, Sozialpsychologie

Juli 2008:
Die Rolle individueller Interessen für die Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl

n der Universität des Saarlandes wird zurzeit ein internetbasiertes Self-Assessment entwickelt, das Schüler bei der Wahl eines passenden Studienfaches unterstützen soll. Für dieses Self-Assessment wurde ein Interessen-Fragebogen entwickelt, der es ermöglicht, Studieninteressenten auf der Basis ihrer individuellen Interessenprofile passende Studienfächer zu empfehlen. In der vorliegenden Studie soll die psychometrische Güte dieses Interessen-Fragebogens an einer heterogenen Stichprobe getestet werden, um die Anwendbarkeit des Fragebogens für unterschiedliche Personengruppen wie z.B. Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufstätige zu untersuchen. Darüberhinaus beschäftigt sich die Untersuchung mit der Übereinstimmung zwischen individuellen Interessen und der Interessen-Umwelt. Dabei wird der Zusammenhang zwischen der Interessenkongruenz mit Kriterien einer erfolgreichen Umweltwahl besonders berücksichtigt. Als Kriterien werden die Zufriedenheit in der gewählten Umwelt, die empfundene Passung zur gewählten Umwelt und die Stabilität der Umweltwahl betrachtet.

  • Stichprobengröße:1001 - 2000
  • Studienleitung:Gundula Stoll, Universität des Saarlandes, Psychologie

Juni 2008:

Es geht darum die Determinanten der Akzeptanz von Mobilbefragungen bei potentiellen teilnehmern zu untersuchen. Theoretischer Rahmen ist das Technologie-Akzeptanz-Modell von Davis, dass auf der Theory of Reasoned Action von Fishbein & Ajzen aufbaut; "Mobilbefragungen" meint die Befragung über das mobile Internet mittels Handy, PDA und anderen geeigneten Geräten im Sinne der EFS Mobile Extension von Questback.
Die Hypothesen werden gemäß einem erweiterten Technologie-Akzeptanz-Modell von Davis formuliert + der allgemeinen Forschung zum Studienteilnahmeverhalten -> zentrale Konstrukte des Untersuchungsmodells sind u.a.: Perceived Usefulness, Perceived Ease of Use, Perceived Enjoyment, Perceived Trust, Perceived Price Level

Eingebettet wird die Untersuchung in die Szenario-Methode - den Teilnehmern werden Mobilbefragungen zuerst in Text und Bild vorgestellt und dann ein fiktives Szenario beschrieben gemäß welchem die Fragen zu beantworten sind

  • Stichprobengröße:251 - 500
  • Studienleitung:Gottfried Metzger, Universität Mannheim

Juni 2008:
Wissensgenerierung im Rahmen von Innovationsprozessen

Heutzutage stehen die meisten Unternehmen vor der Frage, wie Innovationen als bestandserhaltende und entwicklungsfördernde Mittel entwickelt und eingesetzt werden können.
Aber: Wie entsteht eine Innovation? Beginnt Innovation bei den Mitarbeitenden oder im Management? Entsteht Innovation durch spontane Einfälle oder durch kontinuierliche Verbesserung bzw. Anpassung? Wann kommt es auf die Quantität und wann auf die Qualität der Ideen an?
Welche Rolle spielt die Rationalität im Innovationskontext? Basierend auf den verschiedenen prominenten "Lerntheorien" untersucht die Studie verschiedene Formen des Wissenserwerbs und deren Bedeutung für den Innovationsprozess. Es interessieren insbesondere die individuellen, interaktiven und organisationalen Mechanismen der Wissensgenerierung. Gleichzeitig bezieht sich die Studie auf Produkt- und auf Verfahrensinnovationen und sie fokussiert einen ganzheitlichen prozessorientierten Innovationsbegriff von der Ideengenerierung, über die Ideenauswahl bis zur Ideenumsetzung bzw. -diffusion.
Das Ziel der Studie ist die empirische Prüfung des Innovationskonzeptes mit neun verschiedenen Formen des Wissenserwerbs und die Entwicklung eines Analyseinstruments, das erlaubt, den "status quo" des unternehmensspezifischen Innovationsgeschehens zu erfassen und den Handlungsbedarf zu erkennen.

  • Stichprobengröße:101 - 250
  • Studienleitung:Katarina Bobkova, Humboldt Universität Berlin, Psychologie

Mai 2008:
Mitarbeiterreaktionen auf Führungskräfte

Unsere interdisziplinäre Forschungsgruppe, RespectResearchGroup, hat in den letzten Jahren verschiedene Feldstudien dazu durchgeführt, welche Auswirkungen respektvolle Führung auf Mitarbeiter/innen in ihrem tatsächlichen Alltag hat.
Nun wurde eine neue Studie entwickelt, die klären soll, wie sich Personen in fiktiven Situationen verhalten würden. Dabei sollen insbesondere die Auswirkungen zweier zentraler Dimensionen des Führungsverhaltens (Consideration und Initiating Structure) auf Variablen wie Einflussoffenheit, Identifikation, Selbstbestimmung usw. untersucht werden.

In der Führungsforschung wird angenommen, dass es zwei zentrale Dimensionen des Führungsverhaltens gibt. Zum einen Consideration (das Ausmaß in dem sich eine Führungskraft den Mitarbeitern gegenüber respektvoll oder mitarbeiterorientiert verhält) und zum anderen Initiating Structure (das Ausmaß, in dem die Aufgaben strukturiert und Mitarbeiter zielgerichtet führt). Im Szenarioexperiment werden beide Dimensionen in einem 2x2-Design unabhängig manipuliert, so dass Haupteffekte und Interaktion der unabhängigen Variablen Consideration und Initiating Structure auf die abhängigen Variablen (Einflussoffenheit, Identifikation, Anerkennender Respekt, Selbstbestimmung, extra Anstrengung, Zufriedenheit mit der Führungskraft und Kompetenz der Führungskraft) untersucht werden können. Als Kovariate wird das Bedürfnis nach (personenbezogener bzw. aufgabenorientierter) Führung erhoben. Es werden also hierbei individuelle Unterschiede der Mitarbeiter berücksichtigt hinsichtlich ihres Bedürfnisses personen-, bzw. aufgabenorientiert geführt zu werden.

  • Stichprobengröße:251 - 500
  • Studienleitung:Tilmann Eckloff, Universität Hamburg, Sozialpsychologie

April 2008:
Virtuelle Brand Communities zur Markenprofilierung - Der Einsatz virtueller Brand Communities zur Stärkung der Marke-Kunden-Beziehung

Derzeit führe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit eine Online-Befragung zum Thema "Virtuelle Brand Communities zur Markenprofilierung - Der Einsatz virtueller Brand Communities zur Stärkung der Marke-Kunden-Beziehung" durch.

Hierzu befrage ich Mitglieder in verschiedenen virtuellen Brand Communities (sowohl offizielle als auch inoffizielle Brand Communities) zur Community selbst, zum Markenimage, der Marke-Kunden-Beziehung und einigen weiteren Themen.
Die Befragung richtet sich neben Mitgliedern in Communities genauso an Nicht-Mitglieder die zumindest die entsprechende Marke kennen. So habe ich die Möglichkeit nach Abschluss der Befragung darstellen zu können, ob und inwieweit die Mitgliedschaften zu einer Imageverbesserung beitragen und welchen Einfluss die Mitgliedschaft auf den Aufbau einer starken Marke-Kunden-Beziehung nimmt, was weitere Implikationen für das Markenmanagement zur Folge haben kann und möglicherweise sollte.
Für meine Erhebung habe ich als "Fallbeispiele" die Official PlayStation Community und PS3-Talk (für die Marke PlayStation), Club Nintendo und MyNintendo (für Nintendo), MyPhone und SE-World (für Sony Ericsson) sowie MyNokia/Club Nokia und NokiaPort.de (für Nokia) ausgewählt.

  • Stichprobengröße:251 - 500
  • Studienleitung:Fabian Stichnoth, Uni Bremen, LiM

Januar 2008:
Konzeption und Gestaltung eines interkulturellen Webportals für Studenten zur Vorbereitung eines Auslandaufenthaltes am Beispiel Dubai

Mit dem Fragebogen soll primär herausgefunden werden, welche Informationen für die Studenten an welchem Punkt besonders wichtig sind. Die Ergebnisse sollen in ein Inhalts- und Gestaltungskonzept aufgenommen werden. Außerdem soll belegt werden, dass Auslandsaufenthalte von einem Großteil der Studenten als wichtig erachtet wird. Zusätzlich bietet die Studie die Möglichkeit, Informationen über Ängste und Skepsis von Studierenden gegenüber fremden Ländern in Erfahrung zu bringen.

  • Stichprobengröße:251 - 500
  • Studienleitung:Daniela Vey, Hochschule der Medien, Stuttgart -FB IuK

Dezember 2007:
Einfluss des Internets bei Kaufentscheidungen

Das Internet spielt bei der Kaufentscheidung für viel Produkte und Dienstleistungen eine wichtige Rolle, und zwar unabhängig, ob der Kauf über eine Webseite oder in einem Ladengeschäft stattfindet. Im Rahmen der Studie soll das Kundenverhalten im Internet untersucht werden. Es werden die einzelnen Phasen des Kaufprozesses näher betrachtet, und dabei die Unterschiede in den verschiedenen Branchen ermittelt. Diese Studie soll dazu dienen, einen besseren Überblick darüber zu erhalten, wie die Verbraucher ihre Kaufentscheidung für unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen treffen, und wie das Internet diese Entscheidung beeinflusst. Dabei wird auch der Medienbruch nicht außer Acht gelassen.

Es werden dabei die Fragen zu den einzelnen Phasen des Kaufprozesses gestellt. D. h. in welchen Phasen dieses Kaufprozesses, und wie wird das Online-Medium in den unterschiedlichen Branchen benötigt.

  • Stichprobengröße:1001 - 2000
  • Studienleitung:Anna Hildt, Fachhochschule Münster

November 2007:
Das Image von Oesterreich in England

Im Rahmen meiner Diplomarbeit, am Institut fuer Werbewissenschaft und Marktforschung (o. Univ. Prof. Dr. Günter Schweiger) an der Wirtschaftsuniversitaet Wien, will ich das Image von Oesterreich in England untersuchen.

Die Ergebnisse der Umfrage sollen fuer den Vergleich mit einer Studie aus dem Jahr 1988 (EHWEINER 1988 sowie SCHWEIGER 1992) in England sowie Befragungen in Deutschland (2006), Frankreich (2007) und Oesterreich (2007) herangezogen werden.
Um Bias zu vermeiden, werden Deutschland und die Schweiz als Vergleichslaender herangezogen.

Eigenschaften von Einwohnern und Laendern, Produkte und Dienstleistungen sowie Bilder sollen von einer repraesentativen England-Stichprobe auf die drei Laender oder die Ausweichkategorie -keines dieser Laender- zugeordnet werden.

Des weiteren werden aktuelle Fragen zu Oesterreich gestellt (Bekanntheit von Sportlern, Unternehmern, Politikern,...) und zum Schluss demographische Daten erhoben.

  • Stichprobengröße:101 - 250
  • Studienleitung:Lana Galekovic, WU Wien, Werbewissenschaft und MAFO

Oktober 2007:
Untersuchung der Identität und des Images deutscher und europäischer Städte im Vergleich zur Region Bremen / Bremerhaven

Städte stehen in Deutschland aufgrund verschiedener Rahmenbedingungen unter starkem Handlungsdruck, eigene gesellschaftliche, kulturelle und ökonomische Potentiale zu identifizieren, weiterzuentwickeln und zu kommunizieren.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, Handlungsempfehlungen für das Management von Städten basierend auf dem Ansatz des identitätsorientierten Markenmanagements zu entwickeln. Dieser Ansatz betont die Übereinstimmung von Identität (Selbstbild) und Image (Fremdbild) einer Marke bzw. Stadt als zentrale Voraussetzung für den Erfolg. Darauf aufbauend sollen in dieser Studie Diskrepanzen zwischen Identität und Image der Städte Bremen und Bremerhaven ermittelt, den Anforderungen an eine ideale Stadt gegenübergestellt und im Vergleich zu
Identität und Image weiterer deutscher und europäischer Städte untersucht werden. Darüber hinaus soll die emotionale Verbundenheit der Bevölkerung ausgewählter deutscher Städte zu ihrem jeweiligen Wohnort gemessen werden.

  • Stichprobengröße:1001 - 2000
  • Studienleitung:Prof. Dr. Christoph Burmann, Universität Bremen

September 2007:
Emotionale Verbundenheit mit der Natur

Neuere Untersuchungen (siehe v.a. die Arbeiten des Psychologen Wesley Schultz) zeigen, dass emotionale Aspekte der Umwelteinstellung eine wichtige Rolle für das Umweltverhalten spielen. Hieraus ergeben sich ganz neue Ansätze für Interventionen und Kampagnen zur Veränderung des Umweltverhaltens. Problematisch ist zur Zeit allerdings, dass es noch kein Instrument gibt, mit dem man die emotionale Verbundenheit mit der Natur zuverlässig erheben kann. Die geplante Untersuchung soll zeigen, dass sich die emotionale Verbundenheit mit der Natur von gängigen (kognitiven) Umwelteinstellungskonzepten unterscheidet und man die emotionale Naturverbundenheit mit dem neu zu entwickelnden Messinstrument zuverlässig erheben kann. Ein weiteres Bestreben der Untersuchung ist es, bereits vorhandene Ansätze im Bereich der
emotionalen Verbundenheit mit der Natur zu vereinheitlichen, also zu zeigen, dass sich diese im Grunde genommen alle mit dem Gleichen beschäftigen.

  • Stichprobengröße:101 - 250
  • Studienleitung:Adrian Brügger, Universität Zürich

August 2007:

Die zentrale Frage des Forschungsprojektes ist es, Potentiale zu analysieren, die Computer- und Videospiele für die Personengruppe der ab 50 Jährigen Menschen haben können. Ein großer Bereich der potentiellen Funktion von Computer- und Videospielen für ältere Menschen kann in dem Lernpotential liegen, dass diese neuen Medien bieten. So soll beispielsweise auch untersucht werden, welche Interesse in Bezug auf Lernen und Bildung innerhalb dieser Personengruppe besteht und welches Lernprofil auf diese Personengruppe zutrifft, ob sie sich insbesondere
für das Konzept des selbstgesteuerten Lernens eignen. Ebenso wird die Technikakzeptanz bzw. -sozialisation als zentraler Einflussfaktor auf die Akzeptanz von neuen Medien wie Computer- und Videospielen in dem Fragebogen berücksichtigt.

  • Stichprobengröße:251 - 500
  • Studienleitung:Leyla Dogruel, TU-Ilmenau

Juli 2007:

Bei der Untersuchung handelt es sich um eine Methodenstudie, bei der die Implementierung verschiedener Varianten der Randomized Response Technik (RRT) in Online-Umfragen evaluiert werden soll. Der Fragebogen beginnt mit einigen allgemeinen Fragen zur Person, zur Wohnsituation und Nachbarschaft und zu den Persönlichkeitsmerkmalen.
Darauf folgt ein Modul, in dem die Probanden in Zufallsgruppen aufgeteilt und mit unterschiedlichen Techniken zu einer Reihe von Alltagsdelikten befragt werden. Wir erhoffen uns von der Studie Aufschluss darüber zu erhalten, ob und wie die Randomized Response Technik in Online-Umfragen eingesetzt werden kann und welche RRT-Varianten gangbar sind.

  • Stichprobengröße:1001 - 2000
  • Studienleitung:Ben Jann, ETH Zurich, Professur für Soziologie

Juni 2007:
Nutzbarkeit von Zeit

In dieser Untersuchung geht es um die Bewertung von arbeitsfreier Zeit, mit der versucht werden soll, den sozialen Rhythmus unserer Gesellschaft abzubilden. Damit sollen Konflikte, aber auch Verträglichkeiten von Arbeitszeit und Freizeit untersucht werden, um darüber eine Grundlage zur Bewertung und Verbesserung von Arbeitszeitmodellen zu entwickeln.
Gerade vor dem Hintergrund sich wandelnder Formen von Arbeitszeitsystemen, z.B. im Rahmen flexibler Arbeitszeitmodelle, ist dies von besonderer Bedeutung.

  • Stichprobengröße: 501 - 1000
  • Studienleitung: Christin Zegger, Universität Oldenburg, A&O-Psychologie

Mai 2007:
"Kundenbindung im Internet - Eine empirische Untersuchung zum Einsatz internetspezifischer Marketinginstrumente"

Im Rahmen der Untersuchung soll ermittelt werden, welche Online-Marketinginstrumente besonders erfolgversprechend sind und wie stark ihre Wirkung ist. Wie wirken sich beispielsweise Newsletter,
Community-Aspekte, Produktbewertungen oder Online-Berater auf die Treue der Kunden zu einer Internetseite aus.
Mit Hilfe des Uniparkfragebogens sollen Kunden bezüglich einer ihnen vertrauten Shopping-Webseite befragt werden. Ziel ist es durch die Daten ein konzeptionell erstelltes Strukturgleichungsmodell zu überprüfen, welches quantitative Aussagen über die Kundenbindungswirkung einer Webseite erlaubt.

  • Stichprobengröße:501 - 1000
  • Studienleitung:Eva Pagendarm

April 2007:
Einflussfaktoren und Bedeutung von Vertrauen potentieller Kunden in junge Unternehmen

Junge Unternehmen stehen vor der Herausforderung, das Vertrauen potentieller Kunden im Wettbewerb zu gewinnen. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Bedeutung von Vertrauen als Voraussetzung einer Kaufabsicht und die wesentlichen Einflussfaktoren auf Vertrauen bei potentiellen Kunden herauszuarbeiten. Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen etablierten und jungen Unternehmen. Die Befragung wird dabei zunächst auf die Branche der PR-Beratungsunternehmen fokussiert, da diese als klassische Anbieter von Vertrauensgütern betrachtet werden können.

  • Stichprobengröße:101-250
  • Studienleitung:Gunnar Wiedenfels

März 2007:
Entwicklung und Validierung eines Kompetenzmodells für Führungskräfte

Der validen Identifizierung bedeutsamer Stellenmerkmale kommt im Rahmen der Berufseignungsdiagnostik eine besondere Bedeutung zu. Anforderungsanalysen oder Kompetenzmodelle ermöglichen die Erfassung solcher Stellenmerkmale. Bislang fehlt es jedoch an stellenübergreifend einsetzbaren, validierten Instrumenten, vor allem im Bereich der Führungsforschung.
Basierend auf verschiedenen, prominenten Führungstheorien, erfasst das eingesetzte Verfahren Stellenmerkmale, die vor allem für Führungskräfte in modernen Unternehmen von großer Bedeutung sind. Die Bestimmung der psychometrischen Gütekriterien anhand einer großen Stichprobe von Berufstätigen, möglichst auch mit Führungsaufgaben vertrauten Personen, ist das Ziel der geplanten Erhebung.

  • Stichprobengröße:251 - 500
  • Studienleitung:Tanja Bipp

Februar 2007:
Informationsquellen zur Behandlungsqualität im ambulanten Sektor in Deutschland

Nicht wenige Patienten stehen bei der Suche nach einem kompetenten Leistungserbringer alleine da und wissen nicht, wie sie bei der Auswahl vorgehen sollen bzw. an wen sie sich wenden können. Daher bedarf es im Gesundheitswesen mehr Transparenz, vor allem im Hinblick auf die Behandlungsqualität. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, welche Informationsquellen ein Patient in Deutschland hat, um sich über die Behandlungsqualität eines Arztes zu informieren.

  • Stichprobengröße:501-1000
  • Studienleitung:Matthias Müller

Januar 2007:

Obwohl in den Medien seit Jahren unverändert häufig über Nanotechnologien berichtet wird, ist das Wissen darüber in der Bevölkerung - besonders bei Frauen - sehr gering. Mit der Befragung soll untersucht werden, wieviel Vorwissen zum Thema vorhanden ist, und inwiefern sich mit Hilfe geschlechterspezifisch geframter Texte zu verschiedenen Bereichen das Wissen und die Einstellungen der Befragten zu Nanotechnologien verbessern lassen. Auch der Einfluss von Bildern soll dabei untersucht werden.

  • Stichprobengröße:1001 – 2000
  • Studienleitung:Susanne Riedel

Dezember 2006:

Neben der so genannten objektiven Sicherheitslage (operationalisiert über Dunkelfeldfragen zur persönlichen Opferbetroffenheit) interessiert vor allem auch die so genannte subjektive Zicherheitslage (operationalisiert über Standardfragen zum Sicherheitsgefühl im Internet bzw. in der Wohngegend). Hierzu ist die Anwendung der sog. Standardfrage "Wie sicher fühlen Sie sich, wenn Sie ...im Netz/ in der Wohngegend unterwegs sind ?" mit unterschiedlichen Variationen der Zntwortkategorien (eher sicher / etwas sicher u.a.) durch Einsatz des speziellen Uni-Park-Tools bei der Fragengestaltung "random selected", um auch methodische Effekte hinsichtlich der Frageformulierung kontrollieren zu können.

  • Stichprobengröße:1000 - 2000
  • Studienleitung:Dr. Werner Ruether

November 2006:
Operationalisierung von eigenverantwortlichem Handeln

Es soll ein Fragebogen zur Messung des eigenverantwortlichen Handelns unter Berücksichtigung des Rubikon-Modells entwickelt werden. Im Anschluss werden die Gütekriterien dieses Fragebogens mit einer weit gestreuten Stichprobe von Berufstätigen ermittelt, auf deren Grundlage der Fragebogen dann verbessert werden soll.

  • Stichprobengröße:250 - 500
  • Studienleitung:Ina Joraschkewitz

Oktober 2006:
Entstehung von Depressionen und Traumafolgestörungen sowie deren psychotherapeutische Behandlung

In dem aktuellen Projekt wird untersucht, welche Rolle Probleme der Emotionsregulation bei diesen Störungen spielen. Ziel des Projektes ist es, verschiedene Arten des Umgangs mit Gefühlen zu untersuchen, um herauszufinden, unter welchen Bedingungen diese hilfreich sind und wann sie zur Entstehung von psychischen Störungen beitragen können.

  • Stichprobengröße:500 - 1000
  • Studienleitung:Thomas Ehring

September 2006:
Online-Personalmarketing – Bewerben übers Internet?!?

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Online-Befragung mit einem eher explorativen Charakter zur Untersuchung des Feldes Online-Personalmarketing. Der Fachbereich Psychologie der Universität Münster führte in diesem Rahmen eine internetgestützte Studie durch, welche sich mit der Frage beschäftigt wie Rekrutierungsprozesse aus Sicht der potentiellen Bewerber aussehen sollten.

  • Stichprobengröße:500 - 1000
  • Studienleitung:Kirsten Nagel

August 2006:
Respekt im Verhältnis von Führungskräften und ihren Mitarbeitern

Die Umfrage ist Teil des Forschungsprogramms der RespectResearchGroup an der Universität Hamburg. Es handelt sich dabei um eine Studie zum Thema Respekt im Verhältnis von Führungskräften und ihren Mitarbeitern. Ziel ist es, die Kriterien zu identifizieren, nach denen sich Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten respektiert fühlen und herauszufinden, welche Konsequenzen entsprechendes respektvolles Führungsverhalten hat.

  • Stichprobengröße:heterogenes Sample von mehr oder minder Berufstätigen (n von 100-2000)
  • Studienleitung:Tilman Eckloff

Juli 2006:
Ambush Marketing im Rahmen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland

Unter Ambush Marketing (auch Parasite Marketing oder Schmarotzermarketing genannt) versteht man Trittbrettfahrer-Marketingaktivitäten, die darauf abzielen, die mediale Aufmerksamkeit eines Grossereignisses auszunutzen ohne selbst Sponsor des Events zu sein. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden die beiden ähnlichen Marketing Strategien des Sponsoring und des Ambush Marketings miteinander verglichen, um deskriptive Aussagen darüber treffen zu können, welche der beiden Strategien (Sponsoring oder Ambush Marketing) am Verbraucher die größere Wirkung erzielt.

  • Stichprobengröße:400 - 500
  • Studienleitung:Jens Kostulski

Juni 2006:
Bewerberverhalten in Einstellungsinterviews

Forschungsfrage:Diese Untersuchung befasst sich mit der Beurteilung des Bewerberverhaltens in Einstellungsinterviews und insbesondere darum, wie man sich am besten in diesen Interviews verhalten sollte, um möglichst positiv beurteilt zu werden. Es geht dabei insbesondere um die Frage, ob es sinnvoll ist bei der Ansprache auf Misserfolge auf externe Gründe hinzuweisen. Die Studienleiter vermuteten, dass diese, im Alltag übliche Verhaltensstrategie, im Einstellungsinterview negative Konsequenzen hat.

  • Stichprobengröße:1500
  • Studienleitung:Patrizia Odyniec

Mai 2006:
Mitarbeiterreaktionen auf Chefs

Die interdisziplinäre Forschungsgruppe, RespectResearchGroup der Universität Hamburg, hat in den letzten Jahren verschiedene Studien dazu durchgeführt, wie Mitarbeiter und ihre Führungskräfte in ihrem tatsächlichen Alltag miteinander interagieren. Nun wurde eine neue Studie entwickelt, die klären soll, wie sich Personen in fiktiven Situationen verhalten würden. Dabei sollen eine Reihe von Wechselwirkungen zwischen Identifikationsprozessen und anderen betriebswirtschaftlich relevanten Einstellungen wie beispielsweise Zufriedenheit und Engagement am Arbeitsplatz aufgezeigt werden.

  • Stichprobengröße:1000 - 2000
  • Studienleitung:Niels van Quaquebeke